LaserschneidenDie Herstellung von technischen Federn, wie Formfedern, Flachfedern und Blattfedern ist vielseitig und komplex wie ihre Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach Formgebung, Eigenschaften, Menge, Materialart und Materialstärke kommen deshalb verschiedene Fertigungstechniken zum Einsatz. Welche Fertigungstechniken das normalerweise sind, nachfolgend in einer kurzen Übersicht.

Laserschneidetechnik

Für Prototypen, Muster und Kleinmengen bis 2000 Stück werden Formfedern, Flachfedern und Kontaktfedern in der Grundform mit Laserschneideautomaten ausgeschnitten und anschließend mit Biegeautomaten in Form gebracht. Der große Vorteil beim Laserschneiden ist, dass jede beliebige Grundform und Kontur mit feinsten Schnittkanten ohne Werkzeugkosten hergestellt werden kann.

Stanztechnik

Bei größeren Stückzahlen, ab 2000 Stück, werden Formfedern und Blattfedern gerne im Stanz- und Stanzbiegeverfahren hergestellt. Auf modernen Stanzbiegeautomaten können vor allem einfache Geometrien fertigfallend, bis auf 12 Ebenen, rationell hergestellt werden. Zusätzlich benötigte Stanz- und Biegewerkzeuge werden individuell mit der Drahterodiertechnik hergestellt. Unschöne Schnittkanten werden durch anschließendes Trowalisieren in Gleitschleifautomaten schön und gratfrei.

Drahterodiertechnik

Mit diesem formgebenden elektrothermischen Schneideverfahrens, auf Basis einer durchlaufenden Drahtelektrode, können unabhängig von der Härte, Festigkeit und Materialstärke, filigrane und präzise Konturen herausgearbeitet werden. Damit werden in der Herstellung von technischen Federn hochpräzise Werkzeuge für Schneide-, Biege- und Stanzformen angefertigt.

Ätztechnik

In der Ätztechnik wird nicht erwünschtes Material durch einen kalt ablaufenden chemischen Prozess abgetragen. Diese Fertigungstechnik wird bei sehr filigranen Flachfedern und Kontaktfedern angewendet, da hiermit neben absoluter Gratfreiheit keine Spannungen oder Verformungen auftreten. Dazu bleiben bei der Ätztechnik die Härte und magnetische Eigenschaften des Materials erhalten.

Wasserstrahlschneidetechnik

Beim Wasserstrahlschneiden unterliegt der Werkstoff, ähnlich wie bei der Ätztechnik, keiner thermischen oder mechanischen Beeinflussung durch die Schneidefuge. Das Wasserstrahlschneideverfahren eignet sich vor allem für größere Materialstärken und wird bei der Herstellung von technischen Federn selten angewendet.

Umformtechnik

Neben der fertigfallenden Herstellung von einfachen Formfedern und Blattfedern im Stanzbiegeverfahren, muss bei den anderen Fertigungstechniken die Grundform anschließend umformtechnisch weiterbearbeitet werden. Hierfür werden, neben Universalwerkzeugen, größtenteils lasergesteuerte Biegeautomaten eingesetzt, die nach vorgegebenen Biegeradien eine Wiederholgenauigkeit in einem Toleranzfeld von +/- 0,05 mm gewährleisten.

Weitere abschließende Arbeiten, wie Prägen, Nieten, Verpressen, Kleben, Fügen, Montieren und Zusammensetzen in Baugruppen können zusätzlich ausgeführt werden.

Formfedern, Flachfedern und Blattfedern von Gutekunst

Als Hersteller von Formfedern, Flachfedern, Blattfedern, Kontaktfedern und Stanzbiegeteilen nutzt Gutekunst Formfedern mehrere der oben genannten Fertigungstechniken zur optimalen Herstellung. Wenn Sie wissen wollen welche Fertigungstechnik für Ihre technische Feder am besten geeignet, oder Sie eine fachmännische Auslegung mit unverbindlichem Preisangebot benötigen. Dann senden Sie einfach über nachfolgendes Anfrageformular eine Zeichnung | Skizze | CAD-Daten der benötigten technischen Feder oder kontaktieren Sie direkt die Techniker von Gutekunst telefonisch unter (+49) 07445 85160 oder per E-Mail an: info@gutekunst-formfedern.de.

 

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Fertigungstechniken Formfedern, Flachfedern und Blattfedern