Laserteile per LaserschneidenLaserschneiden ist das effizienteste thermische Trennverfahren für metallische Werkstoffe. Dabei kommt die energiereiche und gepulste Strahlung von Hochleistungslasern zum Einsatz. Abhängig vom jeweiligen Material wird die Oberfläche durch die Energie des Lasers aufgeschmolzen, verbrannt oder verdampft. Das gelöste Material wird anschließend von dem starken Strahl eines reaktionsarmen Gases aus der Schnittfuge geblasen. Der besondere Vorteil des Verfahrens: Die Schnittkante der Zuschnitte ist beim Laserschneiden exakt und sauber, eine Nachbehandlung für späteres Lackieren oder Beschichten entfällt.

Je nach Aggregatzustand – schmelzen, verbrennen oder verdampfen – lässt sich allgemein zwischen Laserschmelzschneiden, Laserbrennschneiden sowie Lasersublimierschneiden unterscheiden. Letzteres eignet sich zum Schneiden von anorganischen wie auch organischen Materialien. Moderne Laserschneideanlagen ermöglichen lupenreine Laserzuschnitte und Laserteile für Prototypen, Klein- und auch Großserien.

Vor- und Nachteile des Verfahrens im Überblick:

Vorteile:

  • Besonders wirtschaftliches Verfahren auch für sehr kleine Stückzahlen
  • Hohe Schnittqualität, Kanten müssen nicht oder kaum nachbearbeitet werden
  • Geeignet für nahezu alle Materialien
  • Trennen und Gravieren in einem Arbeitsschritt möglich
  • Eignet sich optimal für minimale Verarbeitungsdicken und filigrane Laserteile

Nachteile: 

  • Hohe Anforderungen und Investitionskosten in puncto Arbeitsschutz
  • Die maximale Schneidtiefe ist geringer als bei anderen Trennverfahren

Laserschneiden bei Gutekunst

Gutekunst Formfedern fertigt bereits seit Jahrzehnten individuelle Laserteile aus Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer sowie Bronzelegierungen, Elektroblech und vielen anderen Metallen. Ob Musterteile, Kleinmengen oder auch Serienteile – Gutekunst Formfedern bearbeitet anhand von Zeichnungen, Skizzen, CAD-Daten oder Mustern jede gewünschte Form und Stückzahl schnell, präzise und in völliger Konturfreiheit individuell nach spezifischen Maßvorgaben.

Laserteile, Blechteile und Laserzuschnitte bietet Gutekunst Formfedern mit folgenden Eigenschaften an:

  • Materialstärken von 0,1 bis 3,0 Millimeter
  • Plattengrößen von 300 X 2.500 und 1.200 X 2.500 Millimeter
  • Aus den Werkstoffen:
    • Normalstahl und Federstahl nach EN 10270-1
    • C100S (1.1231) und C75S QT (1.1248)
    • Edelstahl nach X10 CrNi 18-8 (1.4310), X7 CrNiAl 17-7 (1.4568) und X5 CrNiMo 17-12-2 (1.4401)
    • Zinnbronze CuSn 6 (2.1020)
    • Kupfer-Beryllium CuBe 2 (2.1247)
    • Elektrobleche nach EN 10106
    • Aluminium AlMg3 und Al99
  • Mit Laserkennzeichnung
  • Ergänzende Abkantungen und Formgebung
  • Abschließende Oberflächenbehandlung
  • In Großserie, Kleinmengen oder als Prototypen

Laserzuschnitte schnell und einfach bestellen

Express Laserteile Gutekunst StahlverformungSie möchten ein Angebot für Laserteile und -zuschnitte einholen oder direkt bei Gutekunst bestellen? Senden Sie dazu Ihre CAD-Daten, ein Muster, eine Skizze oder Zeichnung des gewünschten Laserteils sowie die benötigte Stückzahl und Oberflächenbehandlung per Post oder E-Mail an laserteile@gutekunst-formfedern.de. Nach Eintreffen Ihrer Anfrage erhalten Sie binnen 24 Stunden Ihr individuelles Angebot. Haben Sie Fragen zu Laserteilen, Laserzuschnitten oder Blechteilen? Dann nehmen Sie direkt Kontakt mit unserer Technikabteilung auf.

So erreichen Sie uns:

E-Mail: laserteile@gutekunst-formfedern.de

Technikabteilung:
Fon (+49) 07445 8516-30
Fax (+49) 07445 8516-630

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 7.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Freitag:  7.00 – 12.00 Uhr

Postanschrift:
Gutekunst Formfedern GmbH
Anfrage Laserteile
Siemensstraße 11
D-72285 Pfalzgrafenweiler

 

Weitere Trennverfahren von Metall

Um metallische Stoffe zu separieren, werden neben dem Laserschneiden auch noch andere Trennverfahren eingesetzt. Diese bietet Gutekunst Formfedern jedoch nicht an.

Plasmaschneiden

Um die Oberfläche eines Werkstücks zu verflüssigen, nutzt das Plasmaschneiden die hohe Energie von Plasmen. Dabei handelt es sich um elektrisch leitfähige Gase mit Ionen und Elektronen als freie Ladungsträger. Ein durch Hochspannung erzeugter Lichtbogen ionisiert die Gasstrecke zwischen dem Plasmaschneider und dem Werkstück. Durch das Überspringen des Stroms auf das Werkstück entsteht der Hauptlichtbogen als letztendlicher Schneidlichtbogen. Die Schmelze wird durch den Strom aus Plasmagas aus der Schnittfuge geblasen.

Vorteile:

  • Hohe Schnittgeschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit

Nachteil:

  • Nur für elektrisch leitfähige Materialien geeignet

Wasserstrahlschneiden

Das dritte abtragende Trennverfahren ist das Wasserstrahlschneiden. Beim Bearbeiten von weichen Materialien wie Kunststoff oder Papier kommt reines Wasser zum Einsatz. Bei härteren Werkstoffen wie Keramik, Glas, Stein oder Stahl hingegen wird dem Wasser ein pulverförmiges Abrasivmittel beigemischt – häufig ein scharfkantiger Olivin- oder Granatsand. Der Wasserdruck liegt bei dem Vorgang zwischen 600 und 6.000 bar. Dabei gilt: Je höher der Druck, desto größer die Schnitttiefe.

Vorteil:

  • Auch für schwer zu bearbeitende und temperaturempfindliche Materialien geeignet

Nachteil:

  • Zunehmende Rillenbildung in der Schnittfuge bei hohen Schnittgeschwindigkeiten

 

Weitere Informationen:

Laserschneiden und Laserzuschnitte
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